Was ist kinesiologisches Taping?
Beim kinesiologischen Taping wird ein elastisches, hautfreundliches Tape auf die Haut geklebt. Anders als ein starrer Verband lässt es die Bewegung zu. Über einen leichten, dauerhaften Reiz auf der Haut kann es die Körperwahrnehmung verbessern und die Muskelspannung beeinflussen. Eingesetzt wird es in Therapie, Sport, Rehabilitation und im Alltag.
Wobei kann Taping helfen?
Taping kann bei vielen muskulär bedingten Beschwerden unterstützen, etwa bei Verspannungen im Rücken oder Nacken, bei Knie- und Schulterschmerzen, beim Tennisarm oder nach dem Umknicken. Auch bei Schwellungen wird es als Lymph-Taping eingesetzt. Am meisten bringt es zusammen mit Bewegung und Therapie.
Kann ich mich selbst tapen?
Viele Stellen wie Knie, Unterarm, Sprunggelenk oder Fußsohle kannst du gut selbst tapen. Für Rücken, Nacken und die Rückseite der Schulter brauchst du meist eine zweite Person. Die wichtigsten Anlagen sind schneller gelernt, als viele denken.
Wie lange hält ein Tape?
Ein gut angelegtes Tape hält meist mehrere Tage, oft bis zu einer Woche, auch beim Duschen und beim Sport. Juckt die Haut oder rötet sie sich, solltest du es sofort vorsichtig entfernen.
Wann sollte man nicht tapen?
Nicht auf offenen Wunden, auf gereizter Haut oder bei einer Pflasterallergie. Starke, plötzliche oder unklare Beschwerden, Taubheitsgefühle und Beschwerden nach einem Unfall gehören zuerst ärztlich abgeklärt. Taping ersetzt keine Diagnose.
Wo kann ich Taping lernen?
In den Onlinekursen der Medical Health Academy lernst du Taping per Lehrvideo, wann und wo du willst. Für den Einstieg gibt es den Kinesiologischen Taping Onlinekurs. Die Online-Taping-Ausbildung umfasst 3 Module und schließt mit einem Zertifikat über 80 UE ab, je nach Vorbildung mit Zusatzbezeichnung Taping-Therapeut/in oder Taping-Praktiker/in.