Was ist Lymph-Taping?
Lymph-Taping ist eine Form des kinesiologischen Tapings, bei der feine, fächerförmige Tape-Streifen mit wenig Zug auf die Haut geklebt werden. Das Tape hebt die Haut leicht an und soll so den Abfluss von Gewebeflüssigkeit unterstützen. Eingesetzt wird es vor allem bei Schwellungen und Blutergüssen.
Hilft Lymph-Taping bei Schwellungen?
Bei Schwellungen nach Verletzungen, Operationen oder starker Belastung kann Lymph-Taping eine gute Unterstützung sein. Viele empfinden das Gewebe mit Tape als weniger gespannt und können sich leichter bewegen. Am besten wirkt es zusammen mit Bewegung und, wenn nötig, einer fachgerechten Behandlung.
Hilft Lymph-Taping bei einem Lymphödem?
Bei einem Lymphödem kann Lymph-Taping die Behandlung ergänzen, etwa zwischen zwei Lymphdrainagen. Es ersetzt aber weder die ärztliche Betreuung noch die Therapie. Ob und wie getapt wird, sollte immer mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten abgestimmt werden.
Wie lange bleibt ein Lymph-Tape auf der Haut?
Meist mehrere Tage, oft bis zu einer Woche. Weil die Streifen sehr fein sind, solltest du sie besonders vorsichtig entfernen. Juckt die Haut oder rötet sie sich, nimm das Tape sofort ab.
Wann darf man kein Lymph-Tape anlegen?
Nicht auf offenen Wunden, frischen Narben, gereizter Haut oder bei einer Pflasterallergie. Bei Rötung, Überwärmung und Fieber, bei Verdacht auf Thrombose, bei Herz- oder Nierenerkrankungen sowie bei unklaren Schwellungen bitte zuerst ärztlich abklären lassen.
Welcher Taping-Kurs passt zu mir?
Für den Einstieg ins Taping eignet sich der Kinesiologische Taping Onlinekurs. Wer Lymph-Taping und viele weitere Anlagen professionell einsetzen möchte, ist mit der Online-Taping-Ausbildung mit 3 Modulen und Abschlusszertifikat (80 UE) bestens aufgestellt. Für Absolventen einer Taping-Ausbildung gibt es zur Vertiefung den Organ-Reflexzonen-Taping Onlinekurs.