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Kann Taping beim Tennisarm helfen?
Ja, beim Tennisarm kann kinesiologisches Taping den überlasteten Unterarm spürbar entlasten. Das Tape unterstützt die gereizte Muskulatur, ohne den Arm in seiner Bewegung einzuschränken. Viele können damit wieder greifen, tippen und tragen, ohne dass jeder Handgriff wehtut. Welche Anlage dafür passt, lernst du bei uns ganz einfach online.
Mit Tennis hat der Tennisarm meist wenig zu tun. Medizinisch heißt er Epicondylitis lateralis und entsteht durch eine Überlastung der Streckmuskeln, die an der Außenseite des Ellenbogens ansetzen. Wer damit zu mir in die Praxis kommt, hat den Schmerz oft vom Arbeiten mit der Computermaus, vom Handwerken oder vom Gärtnern. Das Muster ist fast immer gleich: dieselbe Bewegung, tausendfach wiederholt, ohne dass sich die Sehnenansätze erholen können.
Das Tape setzt über die Haut einen leichten, dauerhaften Reiz. Es kann die Muskelspannung im Unterarm beeinflussen und macht bewusster, wann der Arm gerade zu viel leisten muss. Viele merken dadurch erst, wie fest sie unbewusst zupacken, und lockern ganz von selbst. Eine angepasste Belastung und Pausen für den Arm ersetzt das Tape nicht. Es erleichtert aber den Alltag in einer Phase, in der man den Arm trotzdem braucht.