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Kann Taping bei Kopfschmerzen und Migräne helfen?
Bei Spannungskopfschmerzen kann kinesiologisches Taping eine wertvolle Unterstützung sein, bei Migräne eine sinnvolle Ergänzung. Das Tape setzt dort an, wo viele Kopfschmerzen ihren Ursprung haben: im verspannten Nacken. Es kann die Muskelspannung beeinflussen, die Haltung bewusster machen und so den Druck im Kopf spürbar verringern. Welche Anlage dafür passt, lernst du bei uns ganz einfach online.
Bei Patienten mit häufigen Kopfschmerzen schaue ich mir immer zuerst Nacken und Schultern an. Fast jedes Mal finde ich dort harte, verkürzte Muskeln, besonders bei Menschen, die viele Stunden am Bildschirm verbringen. Der Kopf wandert nach vorne, die Schultern ziehen nach oben, und die Nackenmuskulatur arbeitet den ganzen Tag gegen das Gewicht des Kopfes. Diese Spannung zieht oft bis in den Hinterkopf, zu den Schläfen oder hinter die Augen.
Das Tape gibt über die Haut einen sanften, dauerhaften Reiz. Viele spüren dadurch früher, wenn sie wieder in die alte Haltung rutschen, und die Muskulatur kann besser loslassen. Bei Migräne sind die Auslöser vielschichtiger. Spielt der Nacken mit, erleben viele das Tape aber auch hier als echte Erleichterung. Medikamente oder eine ärztliche Behandlung ersetzt es nicht, eine wohltuende Ergänzung ist es aber sehr oft.